Warum ich auf Bergen sitze und Fotos mache

Warum ich auf Bergen sitze und Fotos mache
Lebenskunst im Radio – ein Einstieg

Anfang dieses Monates gab es einen wunderbaren Beitrag im Radio zu hören. Thema: Die Lebenskunst! Auch ich wurde interviewt. Diesen Beitrag nehme ich zum Anlass, Ihnen die Idee „Lebenskunst“ einmal vorzustellen.

Ein gutes Leben zu führen. Ein Wunsch der so alt ist, wie vermutlich die Menschheit selbst. Schon in der Antike fragten sich Platon und Sokrates danach, wie Glück erreicht wird. Auch oder grade in der heutigen Zeit wächst der Wunsch nach einem selbstbestimmten, individuell gestalteten Leben. Ein Leben, das glücklich macht. Aber wie?

  • Ist Glück abhängig von den Genen?
  • Kann man Lebenszufriedenheit „üben“?
  • Ist Wohlbefinden aktiv und selbstbestimmt „verbesserbar“?
  • Wie „erfülle“ ich mir erfolgreich meine Lebensvision?

Viele Konzepte haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Eines davon ist das Konzept der Lebenskunst.

Lebenskunst beschreibt eine achtsame, reflektierte und bewusste Lebensführung

Die Ressource Lebenskunst beschreibt eine achtsame, reflektierte und bewusste Lebensführung[1]. Es ist ein an der Technischen Universität Darmstadt entwickeltes Modell aus der Psychologie. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Bernhard Schmitz vereinte den ursprünglichen Wunsch nach Zufriedenheit, das Alltagsverständnis über „Lebenskünstler“ und die philosophischen Fragen und entwickelte daraus ein individuell anpassbares, wissenschaftlich fundiertes, messbares und trainierbares Konzept.

Ja, Lebenskunst ist erlernbar! Man stelle sich Lebenskunst als eine übergeordnete Idee vor. Es ist eine Art Leitlinie, das eigene Leben einmal genau zu betrachten. Die Lebenskunst besteht aus vielen einzelnen Eigenschaften, die mir helfen sollen mein Leben gut zu gestalten. Solche Eigenschaften sind beispielsweise einen Sinn im Leben sehen, die Fähigkeit zu genießen und der richtige Umgang mit Stress. Mithilfe des Konzeptes Lebenskunst werden diese einzelnen Eigenschaften mal genau unter die Lupe genommen. Ganz konkret geschieht das beispielsweise mittels eines Fragebogens. Die Ergebnisse des Fragebogens zeigen, wie es um die eigene Lebenskunst steht. Welche Ressourcen habe ich schon? Welche Eigenschaften sind noch nicht sehr ausgeprägt? So erkennt man, an welchen Punkten man mit Training und bestimmten Strategien noch etwas für seine Lebenskunst tun kann. Mit pragmatischen, kleinen Übungen soll man so das eigene Glück verbessern können. Fantastisch oder…?

In der Mediathek von WDR 5 finden Sie unter dem Titel „Neugier genügt – Praktische Lebenskunst lernen“ einen spannenden Beitrag zu Lebenskunst. In ihm ist zu hören, wie Prof. Dr. Schmitz Lebenskunst erklärt. Er berichtet über interessante Studien und gibt Ideen, wie das Konzept in unser Leben integriert werden könnte. Außerdem gibt es Aufnahmen aus einem Lebenskunst-Training in einer Schule. Ich hatte die Ehre, ebenfalls interviewt zu werden. In einer Studie an der Technischen Universität Darmstadt wurde ich als Lebenskünstlerin identifiziert. Was das denn bedeuten würde und was das in meinem Leben hieße, durfte ich in dem Beitrag teilen.

Was Lebenskunst in meinem Leben bedeutet

Was hat das Sitzen auf einem Berg mit Lebenskunst zu tun? Wie bringt es mich weiter in meinem Wohlbefinden, wenn ich Fotos mache? Hören Sie rein! *klick aufs Bild*

Ich selbst habe mich innerhalb meines Lebens und meines Studiums viel mit Lebenskunst beschäftigt. Nun fließt sie mehr und mehr auch in meine Beratung und mein Coaching ein. Ich bin überzeugt, dass der Ansatz und die Umsetzungsmöglichkeiten jedem neue Impulse bieten. Sein Leben bewusst reflektieren… Wichtige Facetten einmal einzeln betrachten… Ansatzpunkte für Veränderung finden… Mit leichten Übungen auf seinem Lebensweg weiterkommen…!

Neugierig geworden? Lebenskunst wird mich und Sie in Zukunft auf diesem Blog begleiten.


[1] Schmitz, B. (2016). Art-of-Living: A Concept to Enhance Happiness. Springer International Publishing.

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