Herzlich Willkommen in einem neuen Jahr! Und, schon frech gefragt: Was blieb vom Jahreswechsel?

Im Übergang – Was soll mich im neuen Jahr begleiten?

Auch wenn sich die Schulkinder noch der Freiheit (oder Langeweile) hingeben, für die meisten hat der Alltag und die Arbeit längst wieder begonnen. Ein Jahresanfang, immer eine gute Einladung, um alte oder neue Vorsätze in Angriff zu nehmen. Sei es das Fasten, das Sport-Treiben, häufigere Üben, längere Kontakte zu Familie, ehrlicheres Lächeln, bewussteres Auftreten, geringeres Maß an Plastikmüll, mehr von diesem und weniger von jenem.

Die guten Vorsätze werden gefasst und dann fleißig umgesetzt, in den ersten Tagen des neuen Jahres. Doch jetzt, einige Zeit später, was blieb? Welche neuen Verhaltensweisen konnten sich etablieren? Was fällt schwer? Vielleicht ist schon das meiste wieder in Vergessenheit geraten? Für diejenigen, die sich darin wieder finden oder noch einmal bewusst für sich klären wollen, welche Aufgaben und Vorsätze sie wirklich im neuen Jahr begleiten sollen, ist die folgende Imaginationsreise.

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„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da“ – nicht für jeden ein Grund zur Freude. Die kalten und nassen Zeiten, weniger Sonne, mehr Dunkelheit. All diejenigen, die mit einem eher mulmigen Gefühl auf den Kalender blicken, möchte ich hiermit einladen, sich bewusst mit dem Kommenden auseinanderzusetzen.

Prinzipiell scheint es eher schwierig, etwas wie Jahreszeiten „bewusst anzugehen“. Was soll man schon machen, außer in die Sonne zu fliegen? Sicher ist unser aktiver Einfluss auf das Wetter, die Temperatur oder das Sonnenlicht eher beschränkt. Was aber in unserer Macht steht ist wie wir damit umgehen wollen.
Eine Möglichkeit ist es, sich bewusst zu werden, was genau unbeliebt ist. Es wird kälter? -Wo befinden sich nochmal die warme Kleidung und wäre es nicht mal wieder Zeit, für einen Saunagang? Es wird dunkler? -Wie stehe ich eigentlich zu Kerzenschein oder Kaminfeuer?
Manchmal erleichtert es auch schon, sich bewusst zu werden, was nun weg fällt: Endlich keine Mückenstiche mehr, keine schweißtreibenden Autofahrten, kein tägliches Gießen, kein Sonnenbrand, weniger Menschen beim sonntäglichen Spaziergang, keine Gemeckere mehr über die Hitze.

Eine andere Möglichkeit bietet eine aktive Fokussierung auf die positiven Aspekte, die Möglichkeiten des Herbstes und Winters. Fragen Sie sich: Was ist in diesen Jahreszeiten besonders, worauf freue ich mich? Was hat mir als Kind besonders gefallen, wann war ich glücklich? Was kann ich nun erleben, was sonst nur schwer möglich war? Wo kann ich, vielleicht sogar täglich, ein wenig Lebensfreude finden… ?

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