Warum ich auf Bergen sitze und Fotos mache
Lebenskunst im Radio – ein Einstieg

Anfang dieses Monates gab es einen wunderbaren Beitrag im Radio zu hören. Thema: Die Lebenskunst! Auch ich wurde interviewt. Diesen Beitrag nehme ich zum Anlass, Ihnen die Idee „Lebenskunst“ einmal vorzustellen.

Ein gutes Leben zu führen. Ein Wunsch der so alt ist, wie vermutlich die Menschheit selbst. Schon in der Antike fragten sich Platon und Sokrates danach, wie Glück erreicht wird. Auch oder grade in der heutigen Zeit wächst der Wunsch nach einem selbstbestimmten, individuell gestalteten Leben. Ein Leben, das glücklich macht. Aber wie?

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Interview mit Christiane Hosemann über psycho-physiologische Auswirkungen, wenn man Angst empfindet

Das Corona-Virus und die damit einhergehenden Anforderungen an Länder, die Wirtschaft und den Einzelnen beschäftigen uns. Betreffen uns. Machen uns vielleicht betroffen. Es gibt scheinbar unzählige Informationen, Prognosen, Szenarien. Viele wichtige Menschen sprechen über die Zukunft und was uns vermutlich erwarten wird. Gleichzeitig aber wissen wir wenig. Es gibt kein perfekt berechnetes Szenario für eine Wirklichkeit, die sich jeden Tag verändert. Die Wissenschaft steht noch vor Rätseln, was das Virus angeht. Wissen und dabei Unwissen, Information und gleichzeitig das Gefühl, dass nichts greifbar ist. Diese Gegensätze haben eins gemeinsam: Sie können Angst machen.

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Ich male mit den Fingern – und du? Einblicke in die Maltherapie

Wenn Kinder malen entlockt das nicht selten freudige oder korrigierende Kommentare von den Erwachsenen. Wenn Senioren in der Kunststunde einen Blumentopf erschaffen, ist dies häufig gar nichts oder aber eine Ausstellung wert. Bilder psychisch erkrankter Menschen werden mehrdeutig interpretiert aber oft als eindeutig „talentiert“ beschrieben. Was ich damit deutlich machen möchte: Malen wird bewertet. Fast immer wenn Farben, Stifte oder Pinsel Landschaften, Figuren, Flächen oder Formen entstehen lassen wird dies bewertet. Kunstunterricht, Regeln die die Perspektive erklären oder Bücher zur kunsttherapeutischen Diagnostik zeigen dies.

Ich sehe im Malen und freien Gestalten etwas Außergewöhnliches und etwas Hilfreiches, etwas Gut-tuendes. In diesem Beitrag möchte ich deswegen andere Wege vorstellen, mit Malen und gemalten Bildern umzugehen. Ich selbst beende grade meine Ausbildung zur Maltherapeutin (auch Malbegleiterin) und möchte die Gelegenheit nutzen, diese Methode und die dazugehörenden Gedanken vorzustellen. Dabei geht es auch darum, Ihnen einen persönlichen Einblick zu geben, was Malen und Maltherapie für mich bedeuten. Dazu zeige ich Auszüge aus meiner Abschlussarbeit und Teile aus einem Interview mit mir.

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Gemaltes Glück – Was sind deine Farbtupfer im Leben?

Als ich die Karte und das Zitat im Titelbild erblickte, entstand direkt die Idee zu diesem Beitrag. Passend zum Start unserer Workshopreihe Lebensvisionen gestalten beschäftigt sich auch die Postkarte mit… „Glück“. Glück, ein Zustand, ein Wunder, ein Mysterium, ein Wahn oder ein Wunsch? Grade heutzutage in aller Munde und doch irgendwie noch nicht so ganz greifbar – umso verständlicher, dass die Menschen versuchen, es zu be-greifen, es zu „greifen“. Anders die Karte im Bild. Hier heißt es „Vertrauen“ sei das Schlüsselwort und das Glück werde „herbeigezogen“. Diese Karte ist eine aus ihrer neuen Reihe, welche die Illustratorin und Systemikerin Leslie (alias Kleiner Platzhirsch) dem Thema Glück gewidmet hat. Als ich diese Karten sah, war ich sofort neugierig: Wie denken andere über das Glücklich-Sein und –Werden? Welchen Bezug hat sie zu ihren Werken? Was steckt hinter diesen Karten? Nicht lange gezögert habe ich sie einfach gefragt. Lest in diesem Beitrag, was sie mir erzählte.

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